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Die zehn Häuser aus den Baujahren 1959/1961 mit 80 Wohnungen und einer zu beheizenden Wohnfläche von rund 5000 m² übertreffen jetzt, nach ihrer energetischen Modernisierung, die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) für Neubauten. Ihr durchschnittlicher Energiebedarf von ca. 200 kWh/m²a vor der Sanierung wurde auf ca. 60 kWh/m²a nach der Sanierung gesenkt und entspricht damit dem Neubaustandard. Der Heizwärmebedarf wurde um 70% gesenkt, die CO2-Emmissionen um 168 Tonnen pro Jahr.
Diese effektiven Energieeinsparungen gelangen durch den Einsatz neuer bautechnischer Kombination von Anlagentechnik, Gebäudehülle und Energieträger. Dabei wurden auch die Gasetagenheizungen durch zentrale Heizstationen mit Fernwärme aus Holzpellets ersetzt. Holz ist ein CO2-neutraler Rohstoff, der bei seiner Verbrennung nur soviel Kohlendioxid abgibt, wie er bei seinem Wachstum aufgenommen hat.
Die Maßnahme, die in bewohntem Zustand ausgefürt wurde, umfasste folgende Einzelschritte:
- Fassadendämmung mit 16 cm AW-Dämmung WLG 035
- Geschossdeckendämmung mit 20 cm Dämmung WLG 035
- Kellerdeckendämmung mit 6 cm Dämmung WLG 035
- Fenstern vom Typ Uw = 1,2 W/(m²K)
- Hiezungszentralisierung mit Umstellung auf Fernwärme
- Fernwärme aus dem Gemeinschaftskraftwerk Stöcken aus Holzpellets
Im Rahmen der energetischen Modernisierung wurden bei allen zehn Häusern die Hauseingänge mit neuen Türen, Vordächern und Briefkästen aufgewertet. Die Balkone wurden runderneuert und im Erdgeschoss durch eine Treppe mit privaten Mietergärten versehen. Die Häuser wurden mit frischen Farben verschönert. Moderne Architektur, Energieeffizienz und hochwertige Haustechnik sorgen für hohen Wohnkomfort. |