Wenn Gundlach in die energetische Modernisierung seiner Wohnungsbestände investiert, spüren das zuerst die Mieter am höheren Wohnkomfort und geringeren Heizkosten. Für jedermann sichtbar werden diese Investitionen an der Gebäudedämmung und Neugestaltung vieler Fassaden. Eher im Hintergrund gehen damit der vielfache Einsatz erneuerbarer Energien und einer effizienten Gebäudetechnik einher, wie etwa Blockheizkraftwerke, Fernwärme, Holzpelletheizungen, Erdwärmekollektoren, Solaranlagen oder moderne Gasetagenheizungen.
Doch welche Bedeutung hat das hachhaltige Wirtschaften für die Umwelt? Insbesondere für die Produktion des Treibhausgases Kohlendioxyd, CO2, dem Klima-Killer Nummer 1?
Diese Frage ließ das Gundlach Wohnungsunternehmen auf der Basis eines Rechenmodells untersuchen. Zunächst wurde der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller Gebäude im Jahr 1990 ermittelt und dann dem nach dem gleichen Verfahren ermittelten CO2-Ausstoß aller Gebäude 2010 gegenübergestellt. Ergebniss: Durch das nachhaltige Wirtschaften belasteten Gundlachs Gebäude 2010 die Umwelt um 32,5% weniger mit CO2 als 1990. Diese geringere Belastung resultiert zu etwa 6% aus Neubauten. Auf Grund ihrer hohen energetischen Standards liegen sie deutlich unter dem durchschnittlichen CO2-Ausstoß aller erfassten Gebäude von rund 29 Kg/m²a. Mit dem selben Verfahren wurde auch der Energieverbrauch des Gebäudebestandes verglichen. Im selben Zeitraum verringerte sich der jährliche Energieverbrauch im Gebäudebestand um 29%.
Durch sein nachhaltiges Wirtschaften ist das Gundlach Wohnungsunternehmen ist in seiner positiven Energie- und Klimabilanz mit vielen kleinen Schritten gut vorangekommen. Dabei gewonnen haben eindeutig der Wohnkomfort und die Umwelt. In ihrer Schlüsselstellung im Energieverbrauch und Klimaschutz kann die Immobilienwirtschaft also einen erheblichen Beitrag für den Umweltschutz leisten.