„Es wird ein Hellbeige mit einem Hauch Rosa“

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vlnr: Lorenz Hansen, Gundlach, Johannes Kister, Architekturbüro Kister-Scheithauer-Gross , Christof Wallner, Architekturbüro Fink + Jocher und Stadtbaurat Uwe Bodemann.

Ausstellungseröffnung der Werkstattergebnisse für 250 Wohnungen im Pelikan-Viertel

Anstelle des in den ersten Entwürfen geplanten 50 Meter hohen Hochhauses auf dem Dreiecksgrundstück entstehen nun zwei achtgeschossige Wohnblöcke mit runden Formen und fließenden Kanten.  Die Fassade aus  Klinkersteinen wird „ein Hellbeige mit einem Hauch Rosa“ erläuterte einer der beiden Wettbewerbsgewinner, Johannes Kister vom Kölner Architekturbüro Kister-Scheithauer-Gross, am 22. Mai 2018 auf der Ausstellungseröffnung in Hannovers Bauverwaltung . 

Nach den Entwürfen des Münchener Büros Fink + Jocher wird das Dreiecksgrundstück an der Günther Wagner Allee um weitere fünf Wohnhäuser mit rotbraunen Klinkerfassaden in Blockrandbebauung, die sich um einen Innenhof gruppieren, ergänzt.

 

„Ein ganz bemerkenswertes Projekt“, sagte Stadtbaurat Uwe Bodemann, „das hier auf 10 300 Quadratmeter entsteht und das gegenüber liegende bis 2015 entstandene, individuelle Wohnquartier „Vier“ ergänzen wird“.

„Wir sind stolz, mit unserem Werkstattverfahren und unserem offenen Bürgerdialog zu diesen Ergebnissen gekommen zu sein“ sagte Lorenz Hansen, Gundlach Geschäftsführen und Gesellschafter. „Auf dem Dreiecksgrundstück werden wir circa 60 Eigentumswohnungen bauen, in den fünf weiteren Wohnhäusern 182 Wohnungen und 14 Eigentumswohnungen sowie ein Kita. 25 Prozent der Mietwohnungen sind öffentlich gefördert und unterliegen damit einer Preisbindung. Die Mieten der anderen Wohnungen liegen zwischen 7 und 15 Euro den Quadratmeter.“

Die Entwürfe aller acht beteiligten Architekturbüros sind noch bis zum 15. Juni in der Bauverwaltung am Rudolf-Hillebrecht-Platz 1 zu sehen – montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.

www.auf-gute-nachbarschaft.info/projekte/guenther-wagner-allee/index.html