Nachhaltig Wohnen und Leben im Herzkamp

Entdecken Sie alle KlimaWohL-Maßnahmen in Ihrem neuen Zuhause

KlimaWohL
A Kita mit Mietwohnungen im Obergeschoss
B + E + F Eigentumswohnungen
C + G + H Reihenhäuser
D Doppelhaushälften
I + J Mietwohnungen
P Parkpalette

Kaltluftleitbahnen

Durch die Anordnung der Wohngebäude strömt gleichmäßig Kaltluft aus dem benachbarten Waldgebiet. Damit wird ein angenehmes Klima im neuen Wohnquartier geschaffen.


Straßenbäume

Heimische Baumarten erhalten im Quartier ein neues Zuhause. Diese sind besonders resistent gegenüber Trockenheit und Hitze.


Regenwasserkonzept

Straßenbegleitende Mulden in den öffentlichen Flächen sorgen für die Entwässerung. Das Regenwasser von den Wohngebäuden wird oberirdisch in dezentrale Versicherungsmulden geleitet.


Schutzwall

Aus dem angetragenem Oberboden des Baugebiets schützt ein Erdwall die künftigen Notüberlaufflächen vor Verdichtung.


Quartiersplatz

Schattenspendende Bäume, Schilfbepflanzung, ein kühles Wasserspiel und heller Pflasterbelag schützen vor Überhitzung und sorgen für frische Abkühlung.


Dachbegrünung

Jedes Gebäude erhält eine extensive Dachbegrünung. Das Retentionsdach der Kita sorgt zur Rückhaltung von Niederschlägen vor und dient als Wasserreservoir für Pflanzen in Trockenphasen.


Klimaangepasste Bauweise

Alle Gebäude im Baufeld B-H erhalten helle Fassadenfarben und ideale Fensterflächen für den baulichen Sonnenschutz. Die Gebäudefassaden in Baufeld I werden begrünt.


Unterflursystem für Müll

Es werden versenkte Behälter für Restmüll, Biomüll und „Gelber Sack“ erprobt, so dass bei Hitze die Geruchsbildung reduziert wird. In den Baufeldern I und J wird zusätzlich noch Papier in Unterflurbehältern gesammelt.


Waldsaum

Die gesamte Fläche im angrenzenden Waldgebiet bleibt erhalten. Der Waldsaum wird mit trockenheits- und hitzeresistent, heimische Arten neu aufgeforstet, die wir von der Stadtgärtnerei der LHH beziehen.


Vorsorgender Bodenschutz

Wir sorgen für Ausgleich: 17.000 m³ Oberboden wurden abgetragen, davon verbleiben 4.000 m³ auf der Baustelle, der Rest wurde auf diversen Baustellen im näheren Umkreis zur Wiederherstellung von Grünflächen genutzt.


Igellaufwege durch Hausgärten („Hedgehog Highways“)

In den Hausgärten bieten spezielle Durchlässe in den Zäunen einen Laufweg für Igel aus der näheren Umgebung.


Kfw 40 - Häuser

Niedrigstenergiehäuser gemäß Kfw40-Standard: In Baufeld I werden Gebäude mit Erdwärmenutzung und kombinierten Photovoltaik- sowie Solarthermiemodulen auf den Dächern errichtet.


BHKW in Verbindung mit Solarthermie

Im Keller der Kita wird ein Blockheizkraftwerk mit solarthermischer Unterstützung eingerichtet. Dieses versorgt über eine Nahwärmeleitung die Gebäude der Baufelder B bis H.


Parkpalette

Die Parkpalette erhält zwei Parkebenen, eine begrünte Fassade und optional eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.


Stadtbahnhaltestelle

Die Haltestelle befindet sich derzeit südlich der Bischof-von-Kettler-Straße. Sie wird stadtauswärts nach Norden verlegt, so dass eine direkte Wegeverbindung zum Quartiersplatz entsteht.


Carsharing-Plätze

Stets Mobil unterwegs: Der ursprüngliche Edeka-Markt wird verlegt. Auf dem neuen Parkplatz werden Carsharing-Plätze eingerichtet.


Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge

In den Tiefgaragen und Carports werden Ladestationen für E-Fahrzeuge eingerichtet. Auch Besucher können sich über weiter Ladesäulen freuen.


Öffentlichkeitsarbeit

Zur Gestaltung des Quartierplatzes wurde eine Bürgerwerkstatt mit potentiellen Bewohnern veranstaltet. Unter auf-gute-nachbarschaft.info werden alle Bürger über aktuelle Baumaßnahmen informiert und beteiligt.


Kooperativer Planungs- und Umsetzungsprozess

Der gesamte Prozess von der Planung bis zur Umsetzung wurde in Kooperation zwischen Kommune, Unternehmen der Wohnungswirtschaft und Fachplaner*innen gestaltet.


Phasenübergreifender Ansatz

In enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung wird das Baugebiet als „Leuchtturmprojekt“ für „Klimaangepasstes nachhaltiges Wohnen und Leben im Quartier“ geplant und durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Bau (BMUB) gefördert. Die aus dem Projekt gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Klimaanpassungsstrategie der Landeshauptstadt Hannover ein. Als Ergebnis soll daraus ein "Hannover-Modell" zur Entwicklung einer klimaresilienten Stadtgesellschaft entstehen, das für weitere Projekte im Wohnungsneubau und in der Bestandsentwicklung genutzt werden kann. Das Modell wird sowohl für Projekte innerhalb als auch außerhalb Hannovers nutzbar sein. (KlimaWohL-Förderkennzeichen 03DAS087 A/B).

Mehr über das Thema klimaangepasstes Bauen erfahren Sie unter klimawohl.net