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Teilerhöfe am Bothfelder Kirchweg - Wohnformen der Zukunft

HANNOVER-BOTHFELD | Bothfelder Kirchweg, 30659 Hannover

Mietwohnung

in Vorbereitung

Die Visualisierungen bilden den aktuellen Planungsstand ab. Da sich das Projekt in Entwicklung befindet, können sich noch Änderungen ergeben.

Wohnform mit zukunftsweisendem Nachbarschaftsgedanken

Am Bothfelder Kirchweg 6, in unmittelbarer Nähe zum Bothfelder Anger, entsteht ab Frühjahr 2018 eine der innovativsten Wohnanlagen Hannovers. Die ehemalige Hofstelle wird in gleicher Kubatur aufwendig wiederhergestellt und um 10 Häuser mit 42 Mietwohnungen erweitert. Hier entsteht vielfältiger Wohnraum, der sich für Familien bzw. Alleinerziehende, Paare und Singles, WGs sowie Senioren (-gruppen) gut eignet.

Das Besondere: Die Wohnungsgrößen der Wohnanlage wurden auf ein funktional-optimales und damit gut bezahlbares Minimum reduziert, ohne den Gesamt-Wohnkomfort zu verringern. Möglich wurde dies durch weitläufige öffentliche Flächen, die sich über Grün- und Spielbereiche bis in fünf halböffentliche Wohnhöfe mit großzügigen Gemeinschaftsräumen erstrecken, darunter ein Wachcafé, Kinderspielraum, Gästezimmer und eine Fahrradwerkstatt.

Der dem zu Grunde liegende Gedanke ist ein zukunftsweisendes Zusammenleben des Teilens und des gemeinsamen Nutzens, wie es sich bereits in einigen anderen Bereichen (vom Car- bis zum Kleider-Sharing) etabliert hat. "Teilen statt Besitzen“. Man will das Loch in der Wand und nicht die Bohrmaschine. Das geplante Wohnquartier Teilerhöfe bietet über den Grundsatz der Nachhaltigkeit ein gemeinschaftliches, wirtschaftliches und kulturelles Zusammenleben. Die Privatheit der Wohnung korrespondiert mit gemeinschaftlichen halb- und öffentlichen Räumen sowie einem erweiterten Serviceangebot.

Die Typologie der Hofstelle wird zum Vorbild für das ganze Wohnquartier

Die Typologie der historische Hofstelle mit einer Scheune und einem Wohnhaus dient als Ausgangs- und Integrationspunkt für die weitere Quartiersplanung. Der Gedanke des gemeinschaftlichen Zusammenlebens wird so auf vielfältige Arten gefördert. Jeweils zwei der zehn geplanten zweigeschossigen Wohnhäuser werden mittels eines gemeinsamen Laubengangs zu einem L-förmigen Gebäude zu je sieben Wohneinheiten verbunden. Ein halböffentlicher Hof sowie der gemeinschaftlich nutzbare Laubengang bilden dabei das Zentrum jeder dieser Nachbarschaften.

Neben den Gemeinschaftsräumen entstehen großzügige öffentliche Flächen, die sich über Grün- und Spielbereiche bis in die halböffentlichen Wohnhöfe öffnen. Der Hof - mit größerem Gemeinschaftsbezug - funktioniert zudem als Schnittstelle zwischen Nachbarschaft und dem Wohnquartier als Ganzem. Die Höfe werden neben den beiden L-förmigen Gebäude durch eine Sitzmauer gerahmt, an der sich ein Holzpodest als gemeinsamer Treffpunkt anschließt.

Private Gartenbereiche schließen sich an den rückwärtigen Gebäudeflügeln an. Die zentrale Kiesfläche mit dem zum Teil alten Baumbestand und den vorgelagerten Grünflächen bietet hausnahen Spielraum für Kinder, der durch den angrenzenden Bothfelder-Anger ergänzt wird. Serviceangebote wie ein geplanter Spielraum für Kinder sowie eine Werkstatt, ein Veranstaltungsraum, eine Kombination aus Waschküche und Café und eine Besucherwohnung erweitern den Gemeinschaftbezug der Architektur.

Nachhaltig funktionale Wohnungen und Wohngebäude

Auf diesem Hintergrund, der einzelne Wohnfunktionen aus der Privatheit der Wohnung dem gemeinschaftlichen Zusammenleben des "Teilens und des gemeinsamen Nutzens" übergibt und mit Serviceangeboten anreichert, können die Grundrisse der geplanten 42 Wohnungen in den zehn Häusern auf ein funktional-optimales und damit gut bezahlbares Minimum reduziert werden, ohne den Gesamt-Wohnkomfort zu schmälern.

Die Wohnanlage Bothfelder Kirchweg entsteht auf einer Grundstücksfläche von rund 6000 Quadratmetern in direkter Nachbarschaft zum Bothfelder-AngerBeispielsweise kann so die Größe eine typische Dreizimmerwohnung kostengünstig auf etwa 64 Quadratmeter reduziert werden. Anstelle von Aufzügen führen offene Treppen ins Ober- und Dachgeschoss. Die Erdgeschosse aller neuen Gebäude sind barrierefreie, wie auch das Wohnhaus des alten Bauerhofes, das dem Seniorenwohnen vorbehalten sein soll.

Die Gebäude sind energieeffizient konstruiert. Die natürlichen Bau-Materialien sind auf die warm wirkenden Fassaden abgestimmt.

Zahlen & Fakten

Baubeginn Frühjahr 2018
Fertigstellung September 2019
Vermietungsstart ab Ostern 2019

Nachbarschaft ist uns wichtig

Sie haben Fragen zum Projekt und möchten mit uns dazu in den gemeinsamen Dialog treten? Wir haben die Initiative "Auf gute Nachbarschaft" ins Leben gerufen. 
Lassen Sie uns gemeinsam darüber sprechen, was wir vorhaben und teilen Sie uns Ihre Anregungen  gerne mit.

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Lage und Umgebung

Das Umfeld der geplanten Wohnanlage
Der Stadtteil Bothfeld ist ein beliebter Wohnstandort nordöstlich der Innenstadt Hannovers.

Das Umfeld der Wohnanlage mutet eher dörflich-idyllisch, zumal es an den umfangreich durchgrünten Bothfelder-Anger mündet.

Nicht weit entfernt liegen die Naherholungsgebiete "Silbersee" und "Altwarmbüchener See".

Zwischen der Podbielskistraße und der Anlage befindet sich der "Einkaufspark Klein-Buchholz". Durch die Stadtbahnhaltestelle "Bothfelder Kirchweg" (Linie 9) ist das Areal gut an den öffentlichen Personenverkehr angeschlossen.