Projekte

Wohnen an der Matthiaskirche

HANNOVER-GROSS-BUCHHOLZ | Roderbruchstraße 4, 30655 Hannover

Mietwohnung

Projektbeschreibung

Wohnen an der Matthiaskirche

Der frei stehende Glockenturm ist prägend für das Erscheinungsbild der Matthiaskirche in Groß-Buchholz. In seiner Nachbarschaft, an der Roderbruchstraße 4,  hat das Wohnungsunternehmen ein zweigeschossiges Wohnhaus mit insgesamt 18 Wohnungen gebaut und vermietet.

Dies wurde möglich, weil die Matthiasgemeinde im Rahmen einer Neugestaltung ihr altes Gemeindehaus in einem direkten Anbau an das Gotteshaus untergebracht hatte. Das ehemalige Gemeindehaus mit einem Teil des Kirchengrundstücks wurde vom Gundlach Wohnungsunternehmen erworben. Nach Abriss des ehemaligen Gemeindehauses wurde im Frühjahr 2017 mit dem Bau begonnen und das Gebäude im Winter 2017/2018 fertiggestellt.

Wohnungsentwürfe

Die 18 Wohnungen mit jeweils ca. 41 m² Wohnfläche verteilen sich auf zwei Geschosse. Jede der Wohnungen ist mit zwei gleichwertigen Zimmern und einem Bad ausgestattet . Das Zimmer zum Laubengang hat die Funktion des Eingangsbereiches und der Küche. Das Zimmer nach Südosten hat die Funktionen Wohnen und Schlafen. Daran angeschlossen ist ein Balkon, der über einen kleinen Abstellraum verfügt. Zwischen den beiden Zimmern liegt das Bad, das über einen Flur zu erreichen ist. Alle Bäder sind mit WC, Dusche und Waschbecken ausgestattet und rollstuhlgerecht.

Gebäude- und Fassadenentwürfe

Der zweigeschössige Bau mit seinen 18 Wohnungen ist teils unterkellert. Dort befinden sich die technischen Räume und die Abstellräume für alle Wohnungen. Der Wohnungszugang erfolgt über Laubengänge und eine vor der Fassade vorgelagerte Treppe. Die Laubengänge sind nach Nordwesten zum Kirchenplatz ausgerichtet. Eine bestehende Reihe von Stielbuchen schirmt die Privatsphäre der Wohnungen vom Kirchenplatz ab. Ein Plattform-Lift verbindet das EG mit dem Kellergeschoss, so dass alle Wohnungen im EG behindertengerecht sind. Für die Fassadengestaltung ist an den Giebelseiten eine vorgehängte Ziegelfassade angebracht die Laubengänge und die Balkone sind aus Kalksandsteinen mit Hanfdämmung errichtet. Teilflächen aus Holzschindeln ergänzen die Fassade nach Südosten.

Energiekonzept

Das Gebäude wurde mit einer Gasbrennwert-Heizungsanlage mit Wärmepumpe und einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Eine Photovoltaik-Anlage ist auf der Dachfläche.

Zahlen & Fakten

Baubeginn Frühjahr 2017
Fertigstellung Winter 2017

Lage und Umgebung

Groß-Buchholz, ein Stadtteil voller Medizin: Medizinische Hochschule (MHH), International Neuroscience Institute (INI) und Fraunhofer Institut sind hier angesiedelt. Aber auch das Reiseunternehmen TUI sowie Versicherungen und Verbände haben hier ihre Standorte. Von Weitem bereits zu sehen ist das Telemax, der Funkturm mit dem eckigen Schaft, nahe dem Messeschnellweg. Im alten Dorfkern um den Kapellenbrink gibt es noch einige Fachwerkhäuser zu bestaunen. Am Mittellandkanal erhebt sich die Buchholzer Windmühle, ein Baudenkmal, das von Gundlach liebevoll restauriert und zu Wohnzwecken umgebaut wurde. Als Ergänzung erhielt sie eine kleine Häusergruppe und sogar einen eigenen Weinberg.

Lage und Umgebung

Das Umfeld der geplanten Wohnanlage
Der Stadtteil Bothfeld ist ein beliebter Wohnstandort nordöstlich der Innenstadt Hannovers.

Das Umfeld der Wohnanlage mutet eher dörflich-idyllisch, zumal es an den umfangreich durchgrünten Bothfelder-Anger mündet.

Nicht weit entfernt liegen die Naherholungsgebiete "Silbersee" und "Altwarmbüchener See".

Zwischen der Podbielskistraße und der Anlage befindet sich der "Einkaufspark Klein-Buchholz". Durch die Stadtbahnhaltestelle "Bothfelder Kirchweg" (Linie 9) ist das Areal gut an den öffentlichen Personenverkehr angeschlossen.