Gundlach Marketing
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Klimaschutz im Wohnungsbestand gelingt am besten gemeinsam. Genau hier setzt die Initiative KlimaHeroes an. Gundlach ist von Beginn an Teil des Netzwerks und bringt eigene Erfahrungen und Projekte aktiv ein.
Klimaschutz im Wohnungsbestand lässt sich nur gemeinsam wirksam voranbringen. Aus diesem Grund ist Gundlach Teil der Initiative KlimaHeroes – einem Zusammenschluss von Wohnungsunternehmen, die sich aktiv für nachhaltiges und klimafreundliches Wohnen einsetzen.
Die KlimaHeroes verstehen sich als Gemeinschaft von Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die ihre Kräfte bündeln, um praxistaugliche und wirtschaftlich tragfähige Klimaschutzlösungen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der abstrakte Klimaschutz, sondern Maßnahmen, die im Wohnungsbestand konkret wirken, Ressourcen sparen und gleichzeitig den Bewohnerinnen und Bewohnern zugutekommen.
Der Ansatz der Initiative ist klar: Erprobte Lösungen werden getestet, ausgewertet und unter den Mitgliedern geteilt. So entsteht ein gemeinsamer Lernprozess, der zeigt, wie klimafreundliches Wohnen alltagstauglich, wirkungsvoll und bezahlbar umgesetzt werden kann.
„Wir teilen die Überzeugung der KlimaHeroes, dass nachhaltiges Wohnen gemeinsam und praxisnah besser vorangebracht werden kann“, sagt Corinna Stubendorff, Ökologiebeauftragte von Gundlach. „Deshalb sind wir von Beginn an Teil der Initiative und bringen unsere Erfahrungen, Ideen und konkreten Maßnahmen aktiv in den Austausch ein.“
Die Zusammenarbeit innerhalb der Initiative ermöglicht es, voneinander zu lernen, neue Ansätze schneller zu erproben und erfolgreiche Lösungen in größerem Maßstab umzusetzen. Im Fokus stehen dabei sowohl die Senkung des Energieverbrauchs und die Reduzierung von Emissionen als auch der Erhalt von Wohnqualität und Wirtschaftlichkeit.
Wie dieser Ansatz konkret aussehen kann, zeigt ein Pilotprojekt im Gundlach‑Bestand in Wettbergen. Dort wurden 55 Wohneinheiten mit smarten Raumthermostaten ausgestattet.
Die Geräte ermöglichen eine gradgenaue Einstellung der gewünschten Raumtemperatur und erfassen kontinuierlich sowohl die Umgebungstemperatur als auch die Luftfeuchtigkeit. Auf diese Weise wird nur so viel Wärme abgegeben, wie tatsächlich benötigt wird – Überheizen wird vermieden.
Zusätzlich verfügen die Thermostate über eine automatische Fenster‑offen‑Erkennung: Registriert das System beim Lüften einen plötzlichen Temperaturabfall, wird die Heizung für 15 Minuten auf Frostschutz heruntergeregelt. So lässt sich unnötiger Energieverbrauch vermeiden. Optional können die Geräte über die App „KALO Smart“ gesteuert werden, etwa durch individuelle Heizpläne oder eine mobile Temperaturregelung. Insgesamt lassen sich so im Durchschnitt rund 15 Prozent Heizenergie gegenüber herkömmlichen Thermostaten einsparen.
Ergänzt werden die Thermostate durch ein smartes Heizungsmonitoring in der Heizzentrale, das zusätzlich zu optimierten Verbräuchen beitragen soll.
„Die Ergebnisse aus diesem Pilotprojekt werden wir nach der nächsten Heizperiode auswerten“, erklärt Corinna Stubendorff. „Auf dieser Basis entscheiden wir dann, ob sich dieser Ansatz für einen breiteren Einsatz in unserem Bestand eignet.“ Damit leistet das Projekt nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zum gemeinschaftlichen Lernprozess innerhalb der KlimaHeroes – ganz im Sinne eines praxisnahen, wirksamen und bezahlbaren Wegs zu klimafreundlichem Wohnen.